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Altenhilfe in der Bergischen Diakonie Aprath

Kosten für Pflege und Pflegestufen

Die Kosten der stationären Pflegeleistungen werden in Deutschland als Pflegesatz abgerechnet. Je nach Grad der Pflegebedürftigkeit erhält der Betroffene durch die Pflegeversicherung ein entsprechendes Pflegegeld. Reichen diese Mittel neben der Rente nicht aus, besteht Anspruch auf Hilfe zur Pflege als eine Leistung der Sozialhilfe. Die Pflegeversicherung differenziert nach drei Schweregraden von Pflegebedürftigkeit, unterteilt in Pflegestufen. Informieren Sie sich bei Ihrer Pflege- oder Krankenversicherung über Ihren individuellen Anspruch.

Pflegestufe I: (erhebliche Pflegebedürftigkeit)
Diese Pflegestufe beginnt, wenn täglich durchschnittlich mindestens 90 Minuten lang Hilfe geleistet werden muss und davon mindestens 46 Minuten auf mindestens zwei Verrichtungen der Grundpflege* entfallen.

Pflegestufe II: (schwere Pflegebedürftigkeit)
Hierbei werden täglich mindestens drei Stunden lang Hilfe geleistet, von denen zwei Stunden auf die Grundpflege* entfallen, die täglich zu mindestens drei verschiedenen Zeiten nötig ist.

Pflegestufe III: (Schwerstpflegebedürftigkeit)
Dem Pflegebedürftigen muss praktisch jederzeit Hilfe zur Verfügung stehen. Er benötigt rund um die Uhr Unterstützung bei der Körperpflege, der Ernährung, der Mobilität und der Haushaltsführung.

In der Stufe III gibt es noch eine Härtefallregelung.
Schwerstpflegebedürftige Senioren benötigen in der Nacht Hilfe von Pflegekräften. Die Pflegekasse kann hier im Rahmen der Pflegesachleistung und der vollstationären Pflege weitere Leistungen gewähren.

*Grundpflege: Umfasst den Bereich der Körperpflege, der Ernährung und der Mobilität sowie andere nicht-medizinische Pflegetätigkeiten aus den Bereichen der Aktivitäten des täglichen Lebens wie z. B. Teilnahme an Veranstaltungen, Ausflügen oder Beschäftigungsangeboten in der Einrichtung.