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Der direkte Draht:

Die Zentrale der
Bergischen Diakonie Aprath

Telefon: +49 202 27 29-0
Telefax: +49 202 27 29-381

Anschrift:
Otto-Ohl-Weg 10, 42489 Wülfrath

Anfahrtsbeschreibung

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Qualitätsmanagement in der Bergischen Diakonie Aprath

Soziale Dienstleistungen qualifiziert zu erbringen bedeutet in der heutigen Zeit, die eigenen Qualitäten ständig zu verbessern. Angesichts steigender Anforderungen und knapper öffentlicher Kassen richtet sich das Augenmerk verstärkt darauf, mit immer weniger Mitteln eine bestmögliche Betreuung, Pflege und Hilfe zu leisten, ohne dabei das eigene Leitbild aus dem Blick zu verlieren.

Mit der Einführung eines umfassenden Qualitätsmanagements hat sich die Bergische Diakonie Aprath auf den Weg gemacht, die im Leitbild als Anspruch formulierten Qualitätsstandards zu sichern und auch zukünftig neuen Anforderungen anzupassen.

Grundlagen des Qualitätsmanagements sind die leitenden Konzeptionen nach EFQM und DIN ISO (Business Excellence 2000 der European Foundation for Quality Management und EN ISO 9004:2009), die mit dem Leitbild der Bergischen Diakonie in Einklang stehen und in acht Qualitätsgrundsätzen zusammengefasst sind.

Qualitätsgrundsätze der Bergischen Diakonie Aprath

Zu jedem einzelnen Grundsatz sind die zentralen, im Leitbild formulierten Qualitätsstandards aufgeführt. Dazu wird beispielhaft aufgezeigt, mit welchen Maßnahmen die Bergische Diakonie die Erreichung der Standards sicherstellt.

Kundenorientierung

Leitbild: Unsere Dienstleistungen richten wir an den Bedürfnissen unserer Klienten und Kunden aus. Unser Ziel ist es, sie fachkompetent, zuverlässig, freundlich zugewandt und unbürokratisch zu erbringen.

  • Für alle Bewohner und Klienten werden individuelle Betreuungs-, Hilfe- oder Pflegepläne entwickelt und regelmäßig überprüft.
  • Es gibt in der Bergischen Diakonie zahlreiche Gremien und Foren, in denen Bewohner, Klienten und andere Interessengruppen ihre Bedürfnisse und Erwartungen einbringen können (Geländekonferenz, Heimbeiräte, Lenkungsgruppen, Freundeskreise, Psychoseseminare, Entwicklungs- und Hilfeplangespräche, Gruppenkonferenzen etc.).
  • Bedürfnisse und Erwartungen von Bewohnern/Klienten und deren Angehörigen, Mitarbeitenden, Partnern und Gesellschaft werden durch Kundenbefragungen ermittelt.
  • Ein Beschwerdemanagement ist entwickelt und eingeführt. Die Daten werden regelmäßig ausgewertet.

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Führung, Politik und Strategie

Leitbild: Unsere Führungskräfte stehen hinter dem Leitbild und engagieren sich für die fachliche und organisatorische Umsetzung.

  • Die Verantwortung und Kompetenzen der Führungskräfte sind in Stellenbeschreibungen und in den Ablaufbeschreibungen bei allen Schlüssel- und Kernprozessen festgelegt.
  • Die wesentlichen Unternehmensbereiche und ihre Leitungsstrukturen sind in Organigrammen dargestellt.
  • Die Führungskräfte erarbeiten in Klausurtagungen die Strategien für das Unternehmen und seine Bereiche.
  • Über ein strukturiertes Konferenzwesen und Teambesprechungen bis hin zu Dienstgesprächen werden langfristige Strategien und Planungen unternehmensweit kommuniziert und umgesetzt.
  • Der Vorstand berichtet mindestens einmal jährlich allen Mitarbeitern ausführlich über die Entwicklung des Unternehmens aus Sicht der obersten Leitung.
  • Der Vorstand berichtet regelmäßig dem Aufsichtsrat und mindestens einmal jährlich der Mitgliederversammlung als dem höchsten Organ des Vereins. 

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Mitarbeiterentwicklung und -beteiligung

Unsere Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen sollen in der Arbeit einen Sinn finden und sich persönlich sowie fachlich weiter entwickeln können. Sie sollen gut informiert und geführt werden.

  • Innerbetriebliche Fort- und Weiterbildungen werden halbjährlich geplant und in einem Fortbildungskatalog bekannt gemacht. Die Teilnahme an Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen wird ausdrücklich gewünscht und gefördert.
  • Einmal monatlich erscheint die hausinterne Zeitung, in der aus allen Hierarchieebenen über innerbetriebliche und fachliche Entwicklungen berichtet und diskutiert wird.
  • Mit der neu eingeführten Dienstvereinbarung Vorschlagswesen bieten wir unseren Mitarbeitenden die Möglichkeit, sich aktiv an der Verbesserung unseres Unternehmens zu beteiligen.
  • In zahlreichen Qualitätszirkeln werden die kreativen und innovativenTalente der Mitarbeitenden zum Tragen gebracht. Mit der neu eingeführten Dioenstvereinbarung Vorschlagswesen bieten wir unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter die Möglichkeit, sich aktiv an der Verbesserung unseres Unternehmens zu beteiligen.

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    Prozessmanagement

    Leitbild: In genau beschriebenen Prozessen werden die Abläufe unserer betrieblichen Organisation wirksam und effizient gestaltet. Innerhalb der Unternehmensbereiche nutzen wir Gestaltungsfreiräume, um kundennah und flexibel die besten fachlichen und organisatorischen Lösungen zu finden.

    • Alle Schlüsselprozesse sind identifiziert und die Verantwortlichkeiten eindeutig festgelegt.
    • In Qualitätszirkeln werden die betrieblichen Abläufe unter Einbeziehung der Beteiligten kontinuierlich überprüft und verbessert.

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    Partnerschaften

    Leitbild: Im Interesse unserer Ziele arbeiten wir konstruktiv und impulsgebend mit zuständigen Behörden, Verbänden und Einrichtungen zusammen; wir liefern damit einen Beitrag zur Gestaltung der Sozial-, Gesundheits-, Jugend- und Bildungspolitik.

    • Die Mitarbeitenden und Führungskräfte engagieren sich in zahlreichen Fachgremien, in Verbänden und auf Fachtagungen und setzen sich dort für die Rechte unserer Klienten ein.
    • Es gibt viele gemeinsame Projekte und Kooperationen mit Partnern (z. B. Gerontopsychiatrie, Kriseninterventionsdienst, Benchmarking-Kreis, Gemeindepsychiatrischer Verbund)

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    Gesellschaftliche Verantwortung

    Leitbild: Wir nehmen unsere Verantwortung in Gesellschaft und Politik wahr. Das verpflichtet uns auch zu einem ökonomisch und ökologisch verantwortlichen Umgang mit Ressourcen.

    • Die Bergische Diakonie mit ihren Einrichtungen ist mit rund 1500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der größte Arbeitgeber in Wülfrath. In den letzten Jahren hat sie entgegen dem bundesweiten Trend neue Arbeitsplätze geschaffen. 
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    • Die Bergische Diakonie nimmt mit zahlreichen Veranstaltungen am öffentlichen Leben in der Region teil.

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    Ergebnisse messen und analysieren

    Leitbild: Unsere Dienste sollen nachweisbare Ergebnisse bringen. Sie sollen zur Zufriedenheit bei Kunden und anderen Interessensgruppen führen. Die Ergebnisse und die Zweckmäßigkeit der Organisation werden regelmäßig gemessen und analysiert.

    • Neben finanziellen Kennzahlen werden zahlreiche andere Kennzahlen und Datenquellen (Befragungen, Benchmarking-Projekte, Evaluationen) herangezogen, um die Ergebnisse der Organisation zu messen und zu analysieren.

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    Entwickeln - Lernen - Sichern

    Leitbild: Durch ein umfassendes Qualitätsmanagement erreichen wir ein dynamisches Gleichgewicht von Qualitätssicherung auf der einen Seite wie Innovation und Entwicklung auf der anderen Seite. Auf diese Weise sichern wir als lernende Organisation die Qualität und den Fortbestand unserer Arbeit.

    1. In der BDA wurde ein umfangreiches Qualitätsmanagement-Handbuch entsprechend dem Leitbild entwickelt und eingeführt.
    2. Im Rahmen des EFQM-Prozesses wurden im Anschluss an eine Selbstbewertung und eine Mitarbeiterbefragung übergreifende Verbesserungsmaßnahmen eingeleitet und im Rahmen eines Projektmanagements durchgeführt.
    3. Die langjährigen Erfahrungen in der Praxis haben zu der Gründung eines Instituts für Qualitätsentwicklung geführt, welches mit seinen Angeboten bundesweit für soziale Einrichtungen tätig ist (els-Institut GmbH).

    Ansprechpartner:


    Günter Schäfer-Bach
    Leiter der Stabsabteilung QE
    Diakonissenweg 1
    42489 Wülfrath
    Telefon (0202) 27 29-473
    Telefax (0202) 27 29-479
    E-Mail guenter.schaefer-bachKeinText@bergische-diakonie.de