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Geschichte und Entwicklung

Entwicklung des Evangelischen Berufskollegs

Den Namen "Evangelisches Berufskolleg der BDA" trägt unsere Schule erst seit einigen Jahren; ihre Geschichte ist indessen viel älter. Um den historischen Kontext etwas aufzuhellen, aus dem heraus sich diese Institution entwickelt hat, werden hier einige schulgeschichtliche Details skizziert.

Die Tradition des Evangelischen Berufskollegs geht zurück bis ins 19. Jahrhundert. Der Gründer der Bergischen Diakonie Aprath, Karl Heinersdorff, bildete damals bereits "Gehilfinnen" aus für die Arbeit im eigenen "Zufluchtshaus".

Evangelisch-Soziales Frauenseminar

Der Anfang der Schule als eine Einrichtung der 1882 gegründeten Bergischen Diakonie Aprath liegt dann in dem 1910 eröffneten Evangelisch-Sozialen Frauenseminar in Elberfeld. Der ursprüngliche Auftrag dieser Institution bestand darin, die Bergische Diakonie Aprath mit ausgebildeten pflegerischen Kräften zu versorgen. Diese Einrichtung entwickelte sich zu einer Schule, in der junge Frauen zur Evangelischen Erzieherin, Wohlfahrtspfle­gerin, Säuglingsschwester und Hauswirtschafterin ausgebildet wurden. Nachdem sich dieses Evangelisch-Soziale Frauenseminar in Elberfeld zu einer "Wohlfahrtsschule" gewandelt hatte, wurden hier Evangelische Sozialfürsorgerinnen, während der nationalsozialistischen Diktatur sogenannte Volkspflegerinnen ausgebildet.

Fachschule für Sozialarbeit

Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges strukturierte die BDA ihren Ausbildungssektor neu: Bereits 1946 wurde die Evangelisch-Soziale Frauenschule (wieder) eröffnet und bildete bis 1971 als Höhere Fachschule für Sozialarbeit Sozialarbeiterinnen für diakonische Arbeitsfelder aus.

Schließlich ist ein wichtiges Datum aus der jüngeren Vergangenheit des Ev. Berufskollegs hervorzheben: das Jahr 1968. In diesem Jahr wurde nämlich die Evangelische Fachschule für Sozialpädagogik in Wuppertal-Elberfeld eröffnet.

Den Anstoß dazu lieferten zwei Veränderungen der Ausbildung in Sozial- und Erziehungsberufen: zum einen die auf Grund einer einschlägigen KMK-Rahmenvereinbarung seit 1967 angestrengte bundesweite Vereinheitlichung der Ausbildung von Kindergärtnerinnen, Hortnerinnen und Heimerziehern/-innen; zum anderen wurde im Zuge dieser Reform die traditionelle Berufsfachschule für Erzieherinnen durch die Fachschule für Sozialpädagogik ersetzt.

Gründung der Fachschule 1968

Von daher ist das Jahr 1968 als Gründungsdatum der Evangelischen Fachschule für Sozialpädagogik in Wuppertal nicht zufällig. Zehn Jahre später kam ein zweiter Bildungsgang hinzu: die Fachschule für Sonder- und Heilpädagogik (jetzt: Fachschule für Heilpädagogik); und im Schuljahr 2001/02 wurde mit der Fachschule für Heilerziehungspflege ein dritter Bildungsgang an dem Ev. Berufskolleg der BDA eröffnet.

Seit dem Schuljahr 2004/05 gibt es zwei weitere Bildungsgänge: einmal die Berufsfachschule für Heilerziehungshilfe, weiterhin die Fachoberschule mit der Fachrichtung Sozial- und Gesundheitswesen.