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Hilfe für straffällige Jugendliche

Unser Angebot

  • Übergangsmanagement = Begleitung während der Arrestzeit und Wiedereingliederung in den Alltag
  • Gruppenangebot "Neustart" = kurzzeitpädagogische Angebote in den Räumen der Arrestanstalten in Wetter und Essen
  • I.S.T. = individuelle Förderung von jungen Menschen in schwierigen Lebenssituationen

Übergangsmanagement

ist ein Angebot für weibliche Jugendliche und junge Heranwachsende

  • um die Rückkehr der Arrestantinnen in ihr Lebensumfeld zu verbessern, indem gezielt an ihrer Veränderungsmotivation gearbeitet wird, Hürden aufgedeckt und Ziele vereinbart werden.
  • um wichtige erste Schritte für die Zeit nach dem Arrest wahrzunehmen.
  • um die Chance für einen verbesserten Übergang in ein Leben ohne Straftaten zu wahren. Schwerpunkte der pädagogischen Arbeit während und ggfs. nach der Arrestzeit sind dabei:
    - Anschluss an die Schule
    - Übergang ins Berufsleben
    - Hilfe beim Umgang mit Behörden
    - Unterstützung bei Wohnproblemen - aber auch
    - Hilfe bei persönlichen Lebenskrisen
    - Hilfe bei Familienkrisen

Die Arbeit findet überwiegend vor Ort in der Jugendarrestanstalt Wetter statt und besteht zum einen aus intensiven Einzelgesprächen mit den jugendlichen Arrestantinnen, zum anderen in einem Kontaktaufbau und Abstimmung mit entsprechenden Institutionen der Heimatkommunen.
Die inhaltliche Ausrichtung ist individuell bezogen auf die Bedürfnislage der jungen Frauen, die freiwillig an dieser Maßnahme teilnehmen. Um Regelungen vor Ort zu verbessern, können die Arrestantinnen auch in die Heimatkommunen begleitet werden, auch eine Nachbetreuung nach Bedarf ist möglich.

Neustart

besteht aus kurzzeitpädagogischen Modulen, die in den Räumen der Arrestanstalten Wetter und Essen angeboten werden.
Zielgruppe sind Jugendliche und junge Heranwachsende, die aufgrund ihrer Straftaten im Arrest untergebracht werden. Die Gruppengröße variiert je nach Inhalt zwischen 5 bis max. 16 Jugendlichen.
Es werden verschiedene Module in Abstimmung mit den Arrestanstalten durchgeführt, so dass unterschiedliche Angebote zum Tragen kommen können.

  • Kreative Biografiearbeit
  • Sexualpädagogik
  • Kunsttherapeutische Arbeit
  • Körper- und Entspannungstraining
  • Bewerbungstraining
  • Soziales Training anhand spielerischer / sportlicher Aktivitäten

Durch die Angebote sollen die Jugendlichen angeregt werden, Zutrauen in eigene Fähigkeiten zu entwickeln, über ihr Leben nachzudenken, eigene Sichtweisen zu überprüfen und sich sinnvoll zu beschäftigen.

I.S.T. steht für individuelles soziales Training

und ist ein individuell begleitendes Angebot, um die persönlichen Verhaltensstrategien junger, straffällig gewordener Menschen, mit Hilfe einem erwachsenen, positiv erlebten Gegenüber zu modifizieren.
Die Begleitung findet in 4 Phasen statt:

        I.        Kontaktaufbau und Klärung der aktuellen Situation
        II.       Training zum Sozialverhalten
        III.      Zielüberprüfung, Motivationshilfen und Konfliktverhalten
        IV.      Verstärktes Selbstmanagement

Durch Kontaktaufbau zu Schule, Ausbildung, Eltern, Ämtern etc. wird zudem versucht, ein unterstützendes Netzwerk im Alltag der Jugendlichen herzustellen.


Ansprechpartnerin:

Bärbel Großheim

Übergangsmanagerin in Wetter

Telefon: +49 2335 91 89 82
baerbel.grossheimKeinText@ag-wetter.de

Telefon: +49 202 72 05 35
baerbel.grossheimKeinText@bergische-diakonie.de

Haus am Waldsee
Oberdüsseler Weg 82
42113 Wuppertal

Kurve kriegen

Die NRW-Initiative "Kurve kriegen" hat zum Ziel, die Entwicklung besonders kriminalitätsgefährdeter Kinder und junger Jugendlicher zu "Intensivtätern" frühestmöglich zu erkennen und nachhaltig zu verhindern, um so die Anzahl der von ihnen begangenen rechtswidrigen Taten und damit auch die Anzahl ihrer Opfer zu reduzieren.

Erfahrene pädagogische Fachkräfte der Bergischen Diakonie sitzen im Polizeipräsidium Wuppertal, Kommissariat für Kriminalprävention und Opferschutz, und entwickeln unter dem Leitgedanken "Frühe Hilfe statt späte Härte" Unterstützungsmaßnahmen für Kinder und Jugendliche im Alter von 8-15 Jahren, die durch mindestens eine Gewalttat oder drei Eigentumsdelikte in Erscheinung getreten und deren Lebensumstände so risikobelastet sind, das ein dauerhaftes Abgleiten in die Kriminalität droht. Die Teilnahme ist freiwillig und für die beteiligten Familien kostenlos.

Mehr unter: www.kurvekriegen.nrw.de

Ansprechpartnerinnen:

Karoline Krosse
karoline.krosseKeinText@bergische-diakonie.de

Kirsten Maesch
kirsten.maeschKeinText@bergische-diakonie.de

Telefon +49 202 2845944

Polizei Wuppertal
KK Kriminalprävention/Opferschutz
Hofkamp 31
42103 Wuppertal

kurvekriegen.wuppertalKeinText@polizei.nrw.de