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  • Bildung und Pädagogik

Evangelische Förderschule

Die Evangelische Förderschule mit dem Förderschwerpunkt Emotionale und soziale Entwicklung ist eine staatlich anerkannte private Ersatzschule. Als Teil des Kinder- und Jugendhilfe-Verbundes arbeiten wir in interdisziplinärer Kooperation mit der Jugendhilfe und dem Heilpädagogisch-Psychotherapeutischen Zentrum der Bergischen Diakonie. Unterrichtet wird in den Bildungsgängen Grund- und Hauptschule sowie auch zieldifferent im Bildungsgang Lernen. Darüber hinaus können bei Bedarf individuelle Lerninhalte gemäß der Lehrpläne weiterer Schulformen angeboten werden.

Schulprofil

An unserer Förderschule werden ca. 200 Schülerinnen und Schüler im Alter zwischen 6-16 Jahren beschult. Voraussetzung dafür ist ein festgestellter sonderpädagogischer Unterstützungsbedarf im Förderschwerpunkt Emotionale und soziale Entwicklung – mit Ausnahme der Abteilung für Schuldiagnostik (Link: „Abteilung für Schuldiagnostik“). Hier werden Schülerinnen und Schüler während ihres Klinikaufenthalts im Heilpädagogisch-Psychotherapeutischen Zentrum entsprechend einer Schule für Kranke beschult.

Unterrichtet wird in den Bildungsgängen Grund- und Hauptschule sowie auch zieldifferent im Bildungsgang Lernen. Darüber hinaus können bei Bedarf individuelle Lerninhalte gemäß der Lehrpläne weiterer Schulformen angeboten werden.
Folgende Schulabschlüsse können an unserer Schule erworben werden:

  • Abschluss im Bildungsgang Lernen
  • Hauptschulabschluss nach Klasse 9
  • Hauptschulabschluss nach Klasse 10 (Typ A – Zentrale Prüfung)
  • Mittlerer Schulabschluss (Typ B/Fachoberschulreife – Zentrale Prüfung)

Grundlage eines auf das jeweilige Kind angepassten individuellen Beschulungsangebots ist eine vorgeschaltete multiprofessionell ausgerichtete schulische Diagnostik und Förderplanung.

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Unsere Angebote im Überblick

  • Abteilung für Schuldiagnostik
  • Schule im stationären Bereich
  • Schule im teilstationären Bereich
  • Systemische Inklusion / Aprather Modell (SI/AM) an allgemeinen Schulen

Schülerinnen und Schüler der Sekundar I-Stufe können folgende Schulabschlüsse erwerben:

  • Abschluss im Bildungsgang Lernen
  • Hauptschulabschluss nach Klasse 9
  • Hauptschulabschluss nach Klasse 10 (Typ A - Zentrale Prüfung)
  • Mittlerer Schulabschluss (Typ B/Fachoberschulreife - Zentrale Prüfung)

Kinder und Jugendliche, die sich in einer emotional stark belastenden Lebenssituation befinden, sind oftmals in ihrer schulischen Entwicklung gefährdet. Das Heranführen an vorgegebene Bildungsinhalte und Lernformen kann deutlich erschwert sein. Schwierigkeiten in der Kontaktaufnahme und -gestaltung zu Gleichaltrigen, Grenz- und Regelverletzungen sowie ein ungesteuerter Umgang mit Frustration und Wut beeinträchtigen das Lernen in Gemeinschaft. Konzentrationsstörungen, fehlende Lernmotivation und Lernrückstände können zu Schulangst und Schulverweigerung bis hin zu Schulabsentismus führen, so dass eine schulische Förderung an einer allgemeinen Schule, im gemeinsamen Lernen oder aber an einer öffentlichen Förderschule nicht mehr hinreichend möglich ist.

Diesen Kindern und Jugendlichen bieten wir ein spezielles stark individualisiertes Beschulungsangebot in eng vernetzter multiprofessioneller Zusammenarbeit mit den zuständigen Ärzten, Psychologen, Therapeuten und Pädagogen in unserer Einrichtung.

An unserer Förderschule werden Kinder und Jugendliche im Alter zwischen 6-16 Jahren mit erheblichen und umfänglichen Schwierigkeiten und Entwicklungsrückständen in ihrem emotionalen und sozialen Verhalten beschult. Indikation ist die Notwendigkeit eng vernetzter Hilfen aus einer Hand zwischen Kinder- und Jugendpsychiatrie, Jugendhilfe und Schule. Im Vordergrund kann auch die Notwendigkeit einer primär therapiebegleitenden Beschulung während eines stationären Aufenthalts in unseren Einrichtungen des Kinder- und Jugendhilfe-Verbunds stehen. Voraussetzung für eine Beschulung an der Evangelischen Förderschule ist die Feststellung von sonderpädagogischem Unterstützungsbedarf im Förderschwerpunkt Emotionale und soziale Entwicklung seitens der Schulaufsicht.

Die Evangelische Förderschule arbeitet ausschließlich in Kooperation. Dies begründet sich zum einen durch die Einbindung in den Kinder- und Jugendhilfe-Verbund der Bergischen Diakonie, zum anderen aber auch durch die grundlegende Überzeugung, dass die Wirksamkeit unterschiedlicher Interventionen und Hilfsangebote deutlich größer und nachhaltiger ist, wenn diese aufeinander abgestimmt sind. Daher entwickeln wir gemeinsam getragene Wege mit den Schülerinnen und Schülern, ihren Sorgeberechtigten, ihrer Behandlungs- oder Wohngruppe, ihren Therapeutinnen und Therapeuten, der abgebenden oder neu aufnehmenden Schule, der Schulaufsicht sowie dem Jugendamt.

Wir arbeiten nach den Prinzipien: „Niemals alleine!“ und „Hilfen aus einer Hand!“

Fester Bestandteil unserer sonderpädagogischen Arbeit ist eine systemische Grundorientierung. Wir gehen davon aus, dass jedes Verhalten immer einen sinnvollen Hintergrund hat und dass es individuelle und systemisch begründete Faktoren und Wechselwirkungen gibt, die für eine Gemeinschaft „schwieriges Verhalten“ verstärken oder auch minimieren.

Weiterhin zentral in unserer pädagogischen Arbeit sind eine traumapädagogische Orientierung (siehe „Traumasensibler Unterricht“) sowie eine professionell eng vernetzte und aufeinander abgestimmte Präsenz und Beziehungsgestaltung. Zur Umsetzung derselben arbeiten wir innerhalb der einzelnen Schulbereiche in bereichsspezifisch zusammengesetzten schulinternen Kooperationsformen auch unter Einbeziehung der unterschiedlichen Hierarchieebenen.

Im professionellen Umgang mit Krisen stehen Prävention und Deeskalation bei uns im Vordergrund. Alle Lehrkräfte unserer Schule sind und werden regelmäßig in PART geschult (Professional Assault Response Training). Dies gilt ebenso für alle anderen Mitarbeiter des Kinder- und Jugendhilfe-Verbunds der Bergischen Diakonie, so dass Kriseninterventionen einrichtungsübergreifend miteinander abgestimmt und gestaltet werden können.

All diese Aspekte prägen unsere gemeinsam getragene Grundhaltung in der Gestaltung von Diagnostik, Unterricht und Förderung. Schulische Zielentwicklung und Förderplanung werden daher von uns als ein gemeinsamer Prozess mit allen Beteiligten gestaltet – „Experte“ für die verantwortliche Entwicklung von Lösungen ist dabei immer das betroffene Kind.

Ein sehr hoher Anteil der Schülerschaft benötigt intensivpädagogische Maßnahmen, um Selbstvertrauen und Freude am Lernen neu zu entdecken und daraus Selbstverantwortung für den eigenen schulischen Werdegang entwickeln zu können.

Die intensivpädagogischen Beschulungsangebote unserer Schule beinhalten eine für jeden einzelnen Schüler erstellte stark individualisierte Form der Beschulung. Unterrichtszeiten, Anzahl und Vertrautheitsgrad der Lehrpersonen (Bezugslehrer, Kooperationslehrer, Fachlehrer) sowie Lerninhalte und -methoden orientieren sich an den individuellen Ressourcen und Förderzielen eines jeden Schülers und werden im Zuge der Förderplanung gemeinsam entwickelt und sukzessive aufbauend fortgeführt. Angeboten wird die gesamte Bandbreite von Einzelunterricht, Kleinstgruppenförderung, Unterricht im Klassenverband bis hin zu Unterricht in klassenübergreifenden größeren Lerngruppen. Hinzu kommen spezielle Förderangebote durch Förderlehrer und Schulsozialpädagogen sowie Arbeitsgemeinschaften mit gestaffelten Wahlmöglichkeiten. Weitere Bestandteile des integrierten Intensivpädagogischen Konzepts sind differenzierte Pausenangebote sowie vielfältige Kooperationen mit der Kinder- und Jugendpsychiatrie und Jugendhilfe.

Ausgangspunkt ist ein Beschulungsangebot, welches ein Kind gesichert bewältigen kann und innerhalb dessen es schulische Erfolge und Selbstwirksamkeit erfahren kann. Darauf aufbauend werden im Rahmen der Förderplanung die nächsten Schritte und Teilziele anvisiert. Ziel ist es, das Kind in individuellen Schritten mit stark individualisierten Hilfsangeboten an alters- und entwicklungsgemäße schulische Anforderungen sowie eine entsprechend angemessene Beschulungsform heranzuführen.

Viele unserer Schülerinnen und Schüler waren in ihrem Leben starken Belastungen ausgesetzt, die sich oftmals als komplexe Traumatisierung manifestieren. Basen unserer pädagogischen Arbeit sind - neben einer systemischen Ausrichtung - Grundgedanken und Methoden aus der Traumapädagogik. Mit Hilfe spezieller Fachkenntnisse und Methoden aus der Traumapädagogik soll Schule als „sicherer Ort“ erfahrbar gemacht werden. Unsere schulischen Räumlichkeiten sind aufgeteilt in verschiedene kleinere Gebäudeeinheiten, die Klassenzimmer bieten eine klar strukturierte, freundliche und intakte Lernumgebung.

Auf der Basis eines verlässlichen Bezugslehrersystems wird es den Kindern und Jugendlichen auch im schulischen Setting ermöglicht, Selbstwirksamkeit zu erfahren. Unterstützt durch Triggervermeidung und Skills-Training lernen die Kinder, auftretende Lernblockaden selber zu erkennen und sich selber emotional besser zu steuern oder aber abgesprochen steuern zu lassen. Ziel ist es, die Kinder und Jugendlichen zu befähigen, für ihr schulisches Lernen und ihre weitere schulische Entwicklung Eigenverantwortung zu übernehmen und realistische Zielperspektiven zu entwickeln.

Der „traumasensible Unterricht“ ist eingebettet in eine „traumasensible Pädagogik“ der einrichtungsinternen Behandlungs- und Wohngruppen sowie in die Traumatherapie der Kinder- und Jugendpsychiatrie. Alle drei Ausrichtungen werden immer wieder system- und kindbezogen aufeinander abgestimmt.

Platzübersicht

Kontakt & Information

Evangelische Förderschule der Bergischen Diakonie Aprath

Förderschwerpunkt Emotionale und soziale Entwicklung

Erfurthweg 5a
42489 Wülfrath

Standort anzeigen

Sekretariat
Wesna Engelhardt, Daniela Heron
Tel.: 0202 2729-250
Fax: 0202 2729-251
fes.sek@bergische-diakonie.de

Susanne Rienas
Janine Halberschmidt

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42489 Wülfrath


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